Segway Trekking

Segway TrekkingDas Sonnenplateau hat wieder mal die Nase vorn: In Fiss kann man jetzt mit Segways fahren.

[…] erobern Sie mühelos die Berge mit den neuen, einzigartigen 2-Rad-Rollern. Bis zu 30 km/h legen diese technischen Wunderdinger zurück und halten dabei wie von Geisterhand das Gleichgewicht. Auf unseren leicht hügeligen Forststraßen fahren Sie in Begleitung des erfahrenen Trekking-Führers vorbei an saftigen Bergwiesen, durch lauschige Wälder und machen Halt auf romantischen Berghütten – und das alles ohne jede Anstrengung!

Weitere Auskünfte beim Tourismusverband  (Tel. +43.5476.6239 oder per Email.

1 Jahr nach dem Hochwasser

Hochwasser LandeckHeute, am 23. August, jährt sich das „Jahrhunderthochwasser“ zum ersten Mal. Schon am 22. gab es am Lech erste Überschwemmungen, und am späten Abend des 23. wurde es auch im Paznaun und am Arlberg kritisch. Frühmorgens erreichte die Flutwelle dann Landeck. Im Paznaun wurde der Höchststand etwa um 7 Uhr überschritten. In Pfunds ging der Stubnerbach über und brachte Wasser, Dreck und Steine in einem nie gekannten Ausmaß.

Neben den enormen materiellen Schäden gab es aber ein glimpfliche Bilanz: In Längenfeld gab es durch Steinschlag ein Todesopfer. In Anbetracht der Ausmaße der Katastrophe war es jedoch fast ein Wunder, dass nicht mehr passiert ist.

Medien und Behörden in Tirol ziehen in diesen Tagen ihre Bilanz über die Schäden und die darauffolgende Phase der Wiederherstellung. Drei Punkte erscheinen im Rückblick erwähnenswert:

  1. Die unglaubliche Solidarität:
    Das Zusammenhelfen und füreinander Einstehen war der positivste Aspekt der Katastrophe.
  2. Naturkatastrophen gibt es nicht nur im Winter:
    Mit Schnee und Lawinen sind wir im Tiroler Oberland vertraut; mit Wasser und Hangrutschungen kommt eine neue Sichtweise: Naturkatastrophen werden uns zu allen Jahreszeiten begegnen.
  3. The times they are a-changin’ (Bob Dylan)
    Die Veränderungen im Klima, in der Medienlandschaft und bei modernen Kommunikationsmitteln erfordern neue Denkweisen und Strukturen beim Umgang mit solchen Katastrophen. Das Klima wird wärmer, die Medien werden schneller und die Kommunikationsstrukturen der Menschen werden dezentral.

Redaktion und Foto: ASILink: Bildergalerie Hochwasser 2005