„Mils im Bild“ – ein WordPress-Weblog

Mils im BildHelene Bullock, Dorfchronistin in Mils bei Imst, hat mit ihrem Weblog Mils im Bild schon eine große Fangemeinde gefunden.

Mils im Bild informiert über aktuelle Ereignisse in der Gemeinde, aufgelockert durch eine abwechslungsreiche Gestaltung mit Bildern von (aus) Mils bei Imst, sowie Ausschnitte der Chronikarbeit von Dorfchronistin Helene Bullock.

Ein Weblog ist ein sehr gut geeignete Möglichkeit für die Chronistin, ihre Arbeit einer breiten Öffentlichkeit zu zeigen. Interessant ist, dass sie als technische Plattform WordPress gewählt hat – die selbe Weblog-Software wie ich für http://blog.asolvo.at. Der aktuelle Beitrag zeigt einen Bericht über die Arbeit der Bergrettung Ortsstelle Schönwies-Mils-Imsterberg mit Obmann Hubert Schöpf.

ASI Website nicht mehr erreichbar [Update]

www.alpinesicherheit.comMit Jahresbeginn 2008 wurde vom ASI-Vereinsvorstand offensichtlich das Hosting der ASI-Website gekündigt. Dies hat zur Folge, dass die ASI-Website http://www.alpinesicherheit.com nicht mehr erreichbar ist. Die Vereinsmitglieder wurden über diesen Schritt leider nicht informiert.

Die Emailadressen (zB info@alpinesicherheit.com) funktionieren noch. Die Artikel der Winterplattform SULIS können direkt aufgerufen werden.

Kontakt:
ASI-Tirol
Alpines Sicherheits- und Informationszentrum

c/o Obmann Bgm. Josef Raich
Gemeindeamt,A-6524 Kaunertal
buergermeister@kaunertal.tirol.gv.at

Obmann-Stv LA Bgm. Anton Mattle
www.mattle.at

Update 02.01.2008:
Mittlerweile ist eine eingeschränkte Version der Website unter www.alpinesicherheit.de wieder erreichbar.

Update 16.01.2008:
Die Website ist wieder unter www.alpinesicherheit.com erreichbar. Die Kosten für Domain und Hosting werden von einem Sponsor getragen.

Sicherheitskonzept Weltcup St. Anton am Arlberg

Für das traditionelle Arlberg Kandahar Rennen, das am Wochenende vor Weihnachten in St. Anton am Arlberg durchgeführt wird, habe ich das Sicherheitskonzept erstellt. Neben Abfahrt (Freitag, 21.12.2007 ab 11 Uhr) und Superkombi (Samstag, 22.12.2007 ab 11 und 14 Uhr) gibt es ein umfangreiches Rahmenprogramm. Vor dem Arlberg-well.com gibt es den Tirol:08 Wintercup, am Abend gibt es am Vorplatz des Hotels Schwarzer Adler die Startnummernauslosung und Siegerehrung.

Google Map Weltcup St. Anton Google Map vom Weltcup St. Anton

Satellitenbilder der Brände in Kalifornien

Auf der Website der NASA gibt es aktuelle Bilder der Brände in Kalifornien. Die Fotos wurden mit dem unbemannten Forschungsflugzeug Ikhana der NASA gemacht. Im Rahmen des Projekts ASSIST arbeite ich auch an einem EU-Projekt zum Einsatz von Fernerkundungsdaten bei Naturkatastrophen mit.

Auch Google bietet eine Übersicht über die Lage über einen Layer in Google Earth an. Wer dieses interessante Programm besitzt, kann die kmz-Datei anklicken und bekommt Infos über Ausdehnung der Feuer, Schadensausmaß, Hilfszentren, Evakuierungsstellen und sichere Gebiete („areas safe for return“). Im Unterschied zu Tirol wird in den USA bereits standardmäßig mit diesen Webtools gearbeitet.

Feuer in Kalifornien - Google Earth

Polizei-Trojaner im Anmarsch

SPÖ und ÖVP haben sich darauf geeinigt, dass die Polizei künftig private Computer überwachen und auf die Festplatte zugreifen darf – ohne Wissen des Überwachten. Im Ministerrat wird dazu im eine gemeinsame Erklärung verabschiedet werden. Schon in einem Jahr sollen die ersten Polizei-Trojaner auf Datenjagd geschickt werden können. (Quelle: ORF.at)

Die „Online-Durchsuchung“ soll beim Verdacht auf Schwerverbrechen und solche mit terroristischem Hintergrund, für die ein Strafrahmen von mindestens zehn Jahren Freiheitsstrafe gilt, angewendet werden. Ein konkreter Tatverdacht muss vorliegen, ein Staatsanwalt muss sie anweisen und ein Richter genehmigen.

Neben der Sinnfrage und der Kritik am wachsenden Überwachungsstaat stellen sich mir zwei Fragen:

  1. Wie kann die Online-Durchsuchung so durchgeführt werden, dass auch vor Gericht verwendbare forensische Beweise gesammelt werden?
  2. Wie kann die Polizei Trojaner verwenden, wo doch gerade im sogenannten „Hacker-Paragraphen“ solche Werkzeuge verboten worden sind?

Sicherheitskonzept fürs 22. Kaunertal Opening

Kaunertal Opening 2007Zum 22. Mal schon wird im Kaunertal der Beginn der Wintersaison mit dem traditionellen Opening gefeiert. Am Kaunertaler Gletscher findet der eigentlich „Big Park mini shred Contest“ statt. Im Partyzelt im Ortsteil wird am Freitag- und Samstagabend wieder gefeiert.

Die Herausforderungen beim Sicherheitskonzept 2007 lagen vor allem in den nötigen Anpassungen an die Situation 2006. Im Vorjahr hatte es am Platz vor dem Zelt Probleme mit einer Gruppe Jugendlicher gegeben. Außerdem ist – wie auch bei anderen ähnlichen Veranstaltungen – der von Besuchern mitgebrachte Alkohol immer wieder Thema. Die Details wurden bei zwei Sicherheitsbesprechungen gemeinsam mit dem Veranstalter, den teilnehmenden Vereinen, den Sicherheitsorganisationen und der Agentur am runden Tisch erarbeitet.

Heuer gibt es deshalb eine besondere Überwachung durch die Exekutive, eine neue Kommunikationsagentur und andere Securities. Das After-Hour-Zelt wurde komplett gecancelt. Auch der Jugendschutz wird mit Alterskontrolle, farbigen Bändern und Shuttlebus konsequent durchgesetzt.

Der Internetverkehr als Bild

Internet Map - digital gapMit den Bildern von Chris Harrison wird nicht nur die geografische Verteilung des Internetverkehrs visualisiert, sondern auch der „digital gap“ zwischen Arm und Reich.

Am Beispiel rechts zum Vergleich der Traffic in Europa und in Afrika. Der schwarze Kontinent wird auf diesem Bild seinem Namen mehr als gerecht.

Die Daten bilden den globalen Netzverkehr ab. Auch einzelne Städteverbindungen werden visualisiert. Die Bilder haben darüber hinaus aber eine tolle Ästhetik (IMHO).

Bundestrojaner und Online-Durchsuchungen

Nach Innenminister Günther Platter hat sich auch Tirols Landeshauptmann Herwig van Staa für Online-Durchsuchungen ausgesprochen. Beide Politiker möchten in ihren Kernaussagen unserer Polizei Chancengleichheit verschaffen.

Meiner Ansicht nach passiert dabei das selbe wie beim präventiven Mitlauschen des Internetverkehrs: Ein Stück Grundfreiheit des Bürgers wird geopfert. Die Freiheiten, die die Aufklärung und die Renaissance brachten, werden stückweise zurück gedrängt. An die Stelle der Unschuldsvermutung tritt der Generalverdacht.

Auch der Präsident des Verfassungsgerichtshofs, Karl Korinek, hat vor kurzem vor dem Eingriff in Grundrechte gewarnt. Er sieht sogar Ähnlichkeiten mit der Überwachung durch die Stasi in der ehemaligen DDR. Seit dem Jahr 1848 sind Grundrechte wie Briefgeheimnis, Fernmeldegeheimnis und Datenschutz in unserer Gesellschaft verankert, jetzt brechen diese immer mehr auf.

Aus meiner Praxis als gerichtlich zertifizierter Gutachter weiß ich, dass solche im Rahmen von „Online-Durchsuchungen“ über Trojaner gesammelten Daten ohnehin nicht als Beweismittel vor Gericht gültig sind. Ich glaube aber, man muss diesen Paradigmenwechsel an Beispielen klar machen:

  • In Zukunft können also Personengruppen wie Ärzte, Priester, Rechtsanwälte, Sozialarbeiter, Journalisten, Gutachter, … nicht mehr auf ihr Privatsphäre zählen, sondern müssen damit rechnen, dass ihre persönlichen Dokumente und ihre Korrespondenz überwacht und mitgehört wird.
  • Kriminelle und Terrorverdächtige werden sich hüten, über „normale“ Internetverbindungen oder unverschlüsselte Telefongespräche zu kommunizieren. Auch die Anschläge vom 11. September sind nicht mit High-Tech-Waffen, sondern mit einfachen Messern durchgeführt worden.