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Vorsicht Kostenfalle im Internet – die AK warnt 10.08.2007

Posted by Christian Klingler in Service, risikomanagement.
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“GRATIS”-AngebotDie AK warnt vor vermeintlichen Gratis-Angeboten – es gibt zahlreiche unfaire Tricks im Internet. Von Lebens-Check über Ahnenforschung bis hin zu Führerscheintests: Wer sich bei solchen Seiten voreilig registriert – im Glauben, dass sie gratis sind – bekommt eine saftige Rechnung. Oft wird bei Nichtbezahlen ein Anwalt oder Inkassobüro tätig. Das Problem dabei: Die Kosten sind nicht immer auf den ersten Blick erkennbar, oft sind sie in den allgemeinen Geschäftsbedingungen versteckt. “Gratis” dient hier oft als Lockmittel für kostenpflichtige Angebote. Immer wieder tappen auch Kinder, Jugendliche oder Senioren in die Falle. Es kommt auch vor, dass Konsumenten Rechnungen bekommen, ohne überhaupt eine Seite besucht zu haben oder sich angemeldet zu haben.

Machen sie schriftlich klar, dass mangels eindeutiger Beweise auf die Entgeltlichkeit der Seite selbst im Fall einer Anmeldung keinesfalls ein entgeltlicher Vertrag mit dem Unternehmen zustande gekommen ist, und nutzen Sie vorsorglich ihr Rücktrittsrecht. Wurde nicht ordnungsgemäß über das Rücktrittsrecht belehrt, gilt laut Konsumentenschutzgesetz eine verlängerte Rücktrittsfrist von drei Monaten. Die IP-Adresse ersetzt im übrigen nicht den Nachweis des Unternehmers, wer überhaupt Vertragspartner geworden ist, auch wenn die Firmen etwas anderes behaupten.

Am besten meidet man solche Seiten überhaupt. Unerklärbare Rechnungen nicht voreilig bezahlen, kritisch hinterfragen und die Musterbriefe der AK verwenden.

Quelle: AK Tirol (mehr dazu / Musterbriefe)

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