Social web for risk management 31.08.2006
Posted by Christian Klingler in Krisenmanagement, Risk Management, Unternehmen.trackback
Heute Nachmittag habe ich auf der IDRC meine Arbeit präsentiert. Begonnen habe ich mit der Vorstellung der Outdoorsportarten wie Canyoning, Rafting und Skitouren. Danach habe ich die verschiedenen bekannten öffentlichen Webforen analysiert: ASI Canyoningforum, Gipfelbuch.at, SLF Forum und AufTouren. Dazu auch die zugangsbeschränkten Expertenforen wie ESIS und IFKIS-MIS. Der Paradigmenwechsel im Web 2.0 von ‘publish’ zu ‘participate’, die bekanntesten Web 2.0-Services wie Flickr, Wikipedia, Blogs, YouTube etc. und die Protokolle und Standards wie RSS bildeten die Brücke zur Zukunft dieser Foren.
Die Grundidee ist also die Kommunikation der User über solche Webtools. Mit den Beiträgen entsteht dabei das ’social web’, das im Gegensatz zu zentralistischer Frühwarnung steht. Ich bin dann noch auf die Lösungsansätze zur Qualitätssicherung eingegangen; man kann entweder technologische Mittel versuchen (mit Tools wie Spam Karma oder Akismet), oder auf die User vertrauen, etwa mit Ratings. Aufgetretene juristische Probleme wie in Deutschland beim Forum von heise.de sind noch nicht gelöst.
Nach der Zusammenfassung der wichtigsten Punkte (’user 2 user’, ‘web 2.0 tools’, ’social intelligence’) gab es aus dem Publikum noch sieben Fragen, was das große Interesse an diesem Ansatz zeigte. Auch die Diskussionsleiterin aus Tobago interessierte sich für die Anwendung bei Hurricans in der Karibik.


[...] Etwa 25 Teilnehmer waren bei der Session auf der IDRC, bei der ich mein Paper Social web for risk management präsentiert habe, dabei. Convenor war Mrs Levis Guy-Obiak aus Trinidad-Tobago. Im Anschluss an meinen Vortrag entwickelte sich eine lebhafte Diskussion. Ich habe die wichtigsten Kommentare und Fragen der Teilnehmer notiert. [...]